Ersetzt ein KI-Mitarbeiter meine Angestellten?
So setzen wir ihn nicht ein. Er übernimmt Vorarbeit, die sich wiederholt, etwa Mails sortieren oder Entwürfe schreiben. Entscheidungen und Freigaben bleiben bei Ihnen und Ihrem Team, genauso wie das Gespräch mit Ihren Kunden.
Was darf ein KI-Mitarbeiter ohne Freigabe?
Er darf lesen, sortieren, recherchieren und sich Notizen machen. Alles, was nach außen wirkt oder sich nicht rückgängig machen lässt, soll er Ihnen vorher vorlegen, zum Beispiel eine Mail, einen neuen Termin, eine fertige Rechnung oder das Löschen einer Datei. Diese Regeln stimmen wir mit Ihnen ab und halten sie schriftlich fest. Wo es technisch möglich ist, sperren wir solche Aktionen zusätzlich in den Einstellungen. Eine KI kann Fehler machen, deshalb bekommt sie nur die Zugänge, die sie für ihre Aufgaben braucht.
Was passiert mit unseren Daten?
Der KI-Mitarbeiter läuft auf einem Rechner in Ihrem Unternehmen. Dort liegen auch seine Notizen und Arbeitsdateien. Was er für eine Aufgabe liest, etwa Mails, Dokumente und seine Notizen, schickt er zur Verarbeitung an das KI-Modell Claude des Anbieters Anthropic in den USA. Welche Postfächer und Ordner er sehen darf, legen wir vorher fest. Zugangsdaten legen wir verschlüsselt im Schlüsselbund des Rechners ab, nicht im Klartext. Den Vertrag mit Anthropic schließen Sie als Geschäftskunde selbst ab, ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung ist darin enthalten. Ob das für Ihre Daten ausreicht, klären Sie bitte mit Ihrem Datenschutzbeauftragten oder Ihrer Rechtsberatung.
Mit welchen Programmen arbeitet ein KI-Mitarbeiter?
Unsere KI-Mitarbeiter nutzen Claude von Anthropic als KI-Modell. Angebunden sind bei uns das E-Mail-Postfach, der Kalender und die Buchhaltungssoftware Lexware Office. Andere Programme lassen sich anbinden, wenn es dafür eine Schnittstelle gibt. Auf Wunsch erreichen Sie den KI-Mitarbeiter auch per Messenger vom Handy. Welcher Messenger zu Ihren Daten passt, klären wir vorher mit Ihnen. Welche Programme Sie nutzen, gehen wir im Erstgespräch durch.
Brauchen wir dafür technisches Wissen?
Nein, die Einrichtung übernehmen wir. Danach schreiben Sie dem KI-Mitarbeiter in ganz normaler Sprache, was er tun soll, am Rechner oder auf Wunsch per Nachricht vom Handy. Bei Ihnen braucht es jemanden, der seine Entwürfe prüft und freigibt. Wer KI im Betrieb einsetzt, muss außerdem dafür sorgen, dass die Leute, die damit arbeiten, ausreichend Bescheid wissen. Das verlangt die KI-Verordnung.
Was kostet ein KI-Mitarbeiter?
Das hängt davon ab, welche Aufgaben er übernimmt und wie viele Programme wir anbinden. Dazu kommen laufende Kosten für das KI-Modell beim Anbieter. Was das für Sie bedeutet, rechnen wir im Erstgespräch durch.